Ein Richter hat entschieden das die Nutzung eines unverschlüsselten WLANs strafbar ist (siehe heise.de Meldung). Allein der Bezug einer IP-Adresse per DHCP sei schon ein abhören einer Sende- und Empfangseinrichtung.
Das bedeutet ich mache mich theoretisch schon strafbar wenn ich mit meinem Notebook irgendwo sitze, das WLAN aktiviert habe und durch Zufall ein unverschlüsseltes, offenes WLAN in der Nähe ist? In dem Moment wo ich darüber informiert werde hat sich mein Notebook meist schon mit dem WLAN verbunden und ich erhalte eine Meldung “Drahtlosnetzwerkverbindung mit XXXXX hergestellt”. In diesem Moment habe ich ja bereits eine IP von dem Router gesendet bekommen und mich daher strafbar gemacht.
Liebe Richter, geht es euch noch gut? Wer heute noch ein offenes WLAN betreibt kann damit rechnen das es auch genutzt wird. Woher soll man wissen ob es sich dabei nicht um einen Teilnehmer der ganzen “Wir teilen unser WLAN” wie FON, MaxSpot oder Sofanet ist?
Ich würde hier nicht die alleinige Schuld demjenigen zusprechen der eine angebotene Dienstleistung (den Internetzugang) nutzt sondern demjenigen der sie öffentlich zugänglich macht. Wenn ich mein Auto unverschlossen lasse bekomme ich auch eins auf die Finger wenn es geklaut wird.
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Zum Thema Dokumentationen seiner Arbeiten gibt es mehrere “interessante” (d.h. unglaublich aber wahre) Geschichten zu berichten. In dieser hier geht es um einen Webserver der abgesichert werden musste weil dort personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden sollen. Der Webserver dient lediglich zum bedienen unserer Abteilung, läuft auf einem Rechner in unseren eigenen VLAN und hat keine Anbindung zur Kommunikation mit dem Internet. Den Rest des Beitrags lesen »
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Kaum hat der Discounter Lidl den Imageschaden durch die Überwachungsaffäre ein wenig abgefangen kommt das nächste interessante Geschichte ans Tageslicht. Günter Wallraff, Enthüllungsrepoter, hat in der Zeit einen Artikel über den (einzigen?) Lieferanten für Aufbackbröchten der Firma Lidl verfasst. Dabei geht es um die Backfabrik Weinzheimer im Hunsrück.
Wie immer gab es direkt Widersprüche seitens der Firma Weinzheimer und der Firma Lidl. Aber warum dementiert Weinzheimer die Vorwürfe von Günter Wallraff, u.a. des Lohndumpings, und veröffentlicht kurz danach eine Meldung über die Aufnahme von Verhandlungen mit der Gewerkschaft sowie die Entscheidung für eine übertarifliche Bezahlung der Mitarbeiter?
Den Artikel von Günter Wallraff kann ich nur jedem ans Herzen legen, zeigt er doch recht deutlich das Mitarbeiter inzwischen durch den harten Preiskampf der Discounter zu “Produktionsmaschinen”, die bei Ausfall einfach ersetzt werden, verkommen sind. Ich denke die Zulieferer der Discounter sind nur der Anfang, dieser Trend hat auf dem “normalen” Arbeitsmarkt schon vor längeren Fuß gefasst und wird dreht sich in einem Strudel immer schneller hinab. Immer weniger Personal soll immer mehr Arbeit bewältigen. Wer nicht mitspielt wird ersetzt, Bewerber gibt es genug. Und aus Angst vor der Arbeitslosigkeit, Hartz4 und Armut richtet man sich lieber selbst zu Grunde.
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So da bin ich wieder, der Urlaub tat ganz gut, frisch ans Werk. In den nächsten Tagen folgen ein paar neue Einträge zum Thema “Ex-Kollege” und ein Bericht über meinen Urlaub (als Warnung für andere).
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Testet doch mal den Grün-o-Mat und findet heraus wie grün (im parteilichen Sinne) eure Einstellung ist. Ich hab mir den Spaß mal gemacht, aber warum ist es für meine “grüne” Einstellung wichtig ob ich “in einer Partei” bin? Aber wie es zu erwarten war stimme ich in den wesentlichen Punkten nicht mit diesen alternativen Pflanzenfressern überein. Wäre ja noch schöner. Wie war doch gleich deren Wahlmotto? “Wir schützen die Umwelt und fressen Ihren Geldbeutel”? Leider nicht, wäre aber ein passender Slogan der jedem direkt sagt was ihn erwartet.
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